CADA C61042W – 3.187 Teile, 20 Stunden, ein Sportwagen der fährt
CADA C61042W – 3.187 Teile, 20 Stunden, ein Sportwagen der fährt
Es gibt Klemmbausteinsets, die man baut und ins Regal stellt. Und es gibt das CADA C61042W. Das steht auch im Regal – aber vorher fährt es. Ferngesteuert, mit 4-Gang-Sequentialgetriebe, V8-Motor mit beweglichen Zylindern und Einzelradaufhängung an allen vier Rädern. Wer das einmal laufen gesehen hat, hört auf, darüber nachzudenken ob sich das lohnt.
Was steckt dahinter
Das C61042W ist ein lizenziertes MOC – entworfen von Bruno Jensen, bekannt in der Community unter dem Namen brunojj1. Sein Autogramm ist auf der Verpackungsrückseite. Das ist kein Zufall: CADA hat das Design offiziell lizenziert, und Jensen hat es von Grund auf für den Klemmbausteinbau konzipiert. Das Vorbild ist ein italienischer Supersportwagen im Maßstab 1:8 – wer das Modell sieht, weiß sofort welcher.
3.187 Teile, sechs Anleitungsbände, sechs nummerierte Unterkartons. 52 cm lang, 25 cm breit, 13 cm hoch. Das Modell wiegt fertig aufgebaut fast drei Kilogramm. Das merkt man, wenn man es in die Hand nimmt.
Was das Set kann
Zwei Fahrmotoren, zwei Servomotoren, wiederaufladbarer Akku, vier LED-Scheinwerfer vorne und hinten. Fernbedienung und App-Steuerung sind im Lieferumfang. Das Modell fährt – und zwar mit einem 4-Gang-Sequentialgetriebe, das über den Kofferraum bedient wird. Wer beim Fahren zuschauen will ohne anzufassen: Motorkolben, Lenkrad, Schaltpaddles und Ganganzeige bewegen sich alle synchron mit.
Dazu: Einzelradaufhängung vorne und hinten, öffnende Türen, öffnende Motorhaube, öffnender Kofferraum, federunterstützte Motorhaube, Türschlösser, ausgebautes Handschuhfach. Das Interieur ist vollständig gebaut – Sitze, Armaturenbrett, Lenkrad. Da sind keine Leerräume, wo eigentlich ein Modell sein sollte.
Das Getriebe – und warum CADA ein eigenes entwickelt hat
Die Dänen haben 2018 ihre sequenzielle Getriebeschaltung patentiert – entwickelt für den Bugatti Chiron, danach in vielen Technic-Sets verbaut. CADA verwendete dieselbe Lösung im C61042W. Als das Patent erteilt wurde, musste CADA reagieren.
Das Ergebnis: CADA hat ein eigenes Getriebeelement entwickelt, das ohne die patentierte Lösung auskommt. Die Community hat das neue Teil im September 2022 eingehend analysiert und direkt mit dem Original verglichen. Das Fazit: Das CADA-Element funktioniert, ist kompakt konstruiert und offenbar patentrechtlich sauber. Einen messbaren Qualitätsnachteil gegenüber der Ausgangslösung dokumentiert die Community nicht.
Die aktuelle Version des C61042W, die bei uns ausgeliefert wird, kommt mit diesem neuen Getriebeelement.
Rund 20 Stunden Bauzeit. Das ist kein Nachmittag, das ist ein Projekt. Die Community auf klemmbrett.info und noppensteinwelt.de ist sich einig: der Aufbau macht Spaß, die Anleitung ist klar, das Kabelmanagement ist schrittweise erklärt. Einer schreibt: „Wie zu erwarten gibt die Anleitung keinerlei Rätsel auf und es macht echt Spaß – die Qualität ist in meinen Augen absolut auf dem Niveau der Dänen und bezüglich Farbtreue besser." Ein anderer: „Eins der besten Modelle, das ich je gebaut habe."
Es gibt einen bekannten Punkt, den ich transparent anspreche: Frühere Exemplare hatten ein Getrieberutsch-Problem. CADA hat dafür ein offizielles Fix-Dokument herausgegeben, und Bruno Jensen hat den Umbau selbst in einem Video gezeigt. Die aktuelle Version, die bei uns ausgeliefert wird, kommt mit dem korrigierten Stand. Trotzdem gilt: Die Anleitung bei diesem Set lesen lohnt sich mehr als bei den meisten anderen.
Kritisch angemerkt wird in der Community vereinzelt: manche Kreuzachsen rutschen raus, Pins lassen sich manchmal schwer einstecken. Das sind keine Showstopper – aber wer weiß, dass das vorkommt, ärgert sich nicht.
Warum CADA hier vorne liegt
CADA lizenziert MOC-Designs von echten Community-Designern. Bruno Jensen ist kein Marketingprodukt – er ist ein niederländischer Technik-Bauer, der sich seit Jahren in der Szene einen Namen gemacht hat. Das Ergebnis ist ein Set, das aus der Perspektive eines Bauers entworfen wurde: Kabelführung ist erklärt, Mechanik ist durchdacht, das Bauerlebnis ist kein Nebenprodukt.
Das vergleichbare Set aus Billund kostet ähnlich viel. Hat weniger Teile. Hat keine solche Mechanik. Hat keinen Designer mit Autogramm auf der Schachtel. Das sind keine Meinungen – das sind Fakten.
Für wen das Set ist – und für wen nicht
Für Leute, die 20 Stunden in ein Modell investieren wollen und danach etwas haben wollen, das fährt und steht und Besucher beschäftigt. Nicht für Leute, die nach zwei Bauabschnitten aufgeben, wenn ein Zahnrad nicht sofort sitzt. Das ist ein Technik-Set auf Profi-Niveau – und es behandelt den Bauenden entsprechend.
Bei MisterBrixx für 209,99 € sofort lieferbar aus Duisburg.
